Gebrauchtimmobilie: Welche Vor- und Nachteile gibt es?

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Viele Leuten fragen sich ob es besser ist ein gebrauchtes Haus zu kaufen oder doch lieber neu zu bauen. In beiden Fällen gibt es Vor- und Nachteile die Interessenten beachten sollten.

Welche Vorteile bietet eine Gebrauchtimmobilie?

Gerade in beliebten Metropolen ist der Kauf einer Bestandsimmobilie meistens die einzige Option überhaupt an ein Haus zu kommen. In zentralen Lagen sind Neubaugrundstücke sehr selten. Weiterhin bietet der Kauf eines bestehenden Hauses einige Vorteile:

Absprachen mit Bauträgern oder Handwerkern bleiben einem erspart – es besteht kein Fertigkeitsrisiko und oft kann man schon nach wenigen Wochen nach Vertragsschluss einziehen.

Anders als beim Neubau, lässt sich ein Altbau vor dem Kauf ausgiebig besichtigen. So lassen sich alle Details genau begutachten. Interessenten können den Ausblick aus den Fenstern prüfen, Zuwege und Garten sind auch schon angelegt. Auch die Nachbarn können kritisch beurteilt werden.

Altbauten besitzen oft besondere Charakteristiken und haben einen besonderen Charme. Außerdem sind die Grundstücke oft größer.

Ein weiterer Vorteil von gebrauchten Immobilien ist der geringere Preis. Abhängig vom Baualter, Zustand und der Grundstücksgröße kann es von Unterschieden von bis zu 40% in gleicher Lage kommen. Das macht den Hauskauf für viele bezahlbar und die Finanzierung wird dadurch auch einfacher.

Welche Nachteile hat eine Gebrauchtimmobilie?

Käufer können bei einem Neubau alle Details selbst bestimmen – von der Farbe der Wandfliessen bis zur Raumaufteilung lässt alles ganz individuell planen und umsetzen. Bei der Gebrauchtimmobilie sind solche Details nur mit viel Aufwand zu ändern.

Gewerke geben Käufern von Neubauten eine Gewährleistung von fünf Jahren. Bei einer gebrauchten Immobilie wird alles gekauft wie gesehen. Sollten verborgene Mängel bestehen, müssen Käufer für die Kosten selbst aufkommen. Zwar lassen sich Risiken durch Einschaltung von Gutachten reduzieren, aber nicht komplett ausschließen.

Neubauten sind technisch auf dem neusten Stand und entsprechen den Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung. Bei Gebrauchtimmobilien ist das selten der Fall. Alles auf den neusten Stand zu bringen kann nicht nur teuer sondern auch schwierig sein. Der Modernisierungsbedarf und damit die Gesamtkosten werden oft unterschätzt.

Auch fallen höhere Kosten bei der Instandhaltungskosten von Altbauten an. Zumindest in den ersten zehn Jahren stehen bei Neubauten keine großen Reparaturen an.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass unsere Artikel keine Steuer-, Rechts-, oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können. Für Ihre persönlichen Angelegenheiten sollten sie in jedem Fall einen Steuerberater, Rechtsanwalt oder Finanzberater kontaktieren.

Trotz Sorgfalt und gründlicher Recherche kann passieren, dass uns Fehler unterlaufen. Wir freuen uns und sind dankbar über Anregungen und Hinweise.

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